01 -
Zuerst schnapp dir den Galgant, das Zitronengras und die Kaffir-Limettenblätter. Den Galgant schneide ich in dünne Scheiben, das Zitronengras klopfe ich mit der flachen Seite meines Messers an, damit die ätherischen Öle so richtig rauskommen – nicht vergessen, das ist super wichtig für den Geschmack der Tom Kha Gai! Die Limettenblätter reibe ich kurz zwischen den Fingern. Dann kommt alles zusammen mit der Kokosmilch in einen großen Topf. Das riecht jetzt schon so gut, da freu ich mich immer wie ein kleines Kind!
02 -
Während die Aromen in der Kokosmilch langsam vor sich hin köcheln, schneide ich das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke. Die Champignons putze ich und viertel sie. Ich hab einmal versucht, das Hähnchen vorher anzubraten, dachte, das gibt mehr Geschmack, aber ehrlich gesagt, das war unnötige Arbeit und hat die Tom Kha Gai nicht besser gemacht. Also einfach roh rein damit! Das ist das Schöne an dieser Tom Kha Gai, sie ist unkompliziert.
03 -
Lass die Kokosmilch mit den Aromen für etwa 5-7 Minuten sanft köcheln, damit sich alle Düfte gut entfalten können. Dann gibst du das geschnittene Hähnchen und die Pilze dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Fischsauce! Damit bekommt unsere Tom Kha Gai ihren unverwechselbaren Umami-Geschmack. Lass alles weitere 8-10 Minuten köcheln, bis das Hähnchen gar ist. Ich rühre immer mal wieder um, damit nichts am Boden ansetzt. Schon riecht die ganze Küche nach Thailand, ein Traum!
04 -
Nimm den Topf vom Herd und entferne die Galgantstücke, das Zitronengras und die Kaffir-Limettenblätter – die haben ihren Job getan und sollen nicht mitgegessen werden. Jetzt kommt der frische Limettensaft rein. Ganz wichtig: erst jetzt, sonst wird er bitter! Und die roten Chilischoten, wenn du es schärfer magst. Ich probiere immer wieder und schmecke ab, bis die Tom Kha Gai genau richtig ist. Manchmal braucht sie noch einen Spritzer Limette oder etwas mehr Fischsauce, das ist ganz normal.
05 -
Verteile die heiße Tom Kha Gai in tiefen Schalen. Dann kommt mein absolutes Highlight: frischer Koriander! Ich hacke ihn grob und streue ihn großzügig darüber. Manche mögen auch noch ein paar extra Chilischeiben oder einen Limettenschnitz dazu. Sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch so. Ich liebe es, wie die frische Würze des Korianders die Cremigkeit der Tom Kha Gai perfekt ergänzt. Ein kleines Kunstwerk, sag ich euch!
06 -
Am liebsten serviere ich die Tom Kha Gai sofort, wenn sie noch dampfend heiß ist. Manchmal gibt’s dazu noch eine Portion Jasminreis, der saugt die wunderbare Suppe so schön auf. Aber auch ohne Reis ist sie eine vollwertige Mahlzeit, die einfach glücklich macht. Der Duft, die Farben, der Geschmack – es ist einfach alles perfekt. Ich sag euch, nach einem Löffel dieser Tom Kha Gai ist der ganze Stress des Tages vergessen!