01 -
Zuerst klopfe ich die Hähnchenbrustfilets etwas flacher, so garen sie gleichmäßiger. Dann reibe ich sie großzügig mit Salz und Pfeffer ein. Manchmal vergesse ich das Salzen und merke es erst beim ersten Bissen – ärgerlich! In einer großen Pfanne erhitze ich das Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze. Wenn das Öl glänzt, lege ich die Hähnchenmedaillons hinein und brate sie von jeder Seite etwa 3-4 Minuten an, bis sie schön goldbraun sind. Sie müssen noch nicht ganz durch sein, sie garen später in der Soße weiter. Ich nehme sie aus der Pfanne und stelle sie beiseite.
02 -
Im selben Bratfett – ja, das ist wichtig, da stecken die ganzen Röstaromen drin! – gebe ich den gehackten Knoblauch hinzu. Ich brate ihn nur etwa eine Minute an, bis er duftet. Vorsicht, er soll nicht braun werden, sonst wird er bitter! Das ist mir am Anfang oft passiert, und die Soße schmeckte dann irgendwie komisch. Dann gieße ich die Hühnerbrühe an und kratze mit einem Kochlöffel die ganzen leckeren Bratreste vom Pfannenboden. Das ist der Trick für eine aromatische Soße!
03 -
Jetzt kommt die Sahne dazu! Ich rühre sie gut ein und lasse die Soße kurz aufkochen. Dann reduziere ich die Hitze auf niedrig und gebe die gehackten sonnengetrockneten Tomaten hinzu. Oh, dieser Duft, wenn die Tomaten in der warmen Soße sind! Ich lasse alles etwa 5 Minuten köcheln, damit sich die Aromen verbinden. Manchmal experimentiere ich hier mit einer Prise Chiliflocken, das gibt eine schöne leichte Schärfe. Sei mutig, probier es aus!
04 -
Nun der beste Teil: der Mozzarella und Parmesan! Ich rühre den gerissenen Mozzarella und den geriebenen Parmesan nach und nach unter die Soße, bis der Käse vollständig geschmolzen ist und die Soße schön cremig und sämig wird. Ganz wichtig: Die Hitze muss niedrig sein, sonst trennt sich die Sahne oder der Käse wird klumpig. Das ist mir beim ersten Mal passiert, und die Soße sah aus wie ... naja, nicht so lecker. Also langsam und geduldig sein, das lohnt sich!
05 -
Die angebratenen Hähnchenmedaillons lege ich jetzt zurück in die cremige Basilikum-Sahnesoße. Ich drücke sie leicht in die Soße, damit sie gut bedeckt sind. Dann lasse ich alles bei niedriger Hitze weitere 5-7 Minuten köcheln, oder bis das Hähnchen vollständig durchgegart ist. Ich überprüfe das immer mit einem kleinen Schnitt ins dickste Stück. Manchmal bin ich ungeduldig und drehe die Hitze zu hoch, aber dann trocknet das Hähnchen aus. Also lieber langsam und saftig!
06 -
Kurz vor dem Servieren rühre ich den frischen, gehackten Basilikum unter. Der soll nicht mitkochen, sonst verliert er sein frisches Aroma und seine Farbe. Ich schmecke die Soße noch einmal mit Salz und Pfeffer ab – manchmal braucht sie noch einen kleinen Kick. Und voilà! Dein cremiges Mozzarella-Hähnchen in Basilikum-Sahnesoße ist fertig. Es sieht nicht nur fantastisch aus, sondern duftet auch unglaublich gut. Am liebsten serviere ich es direkt aus der Pfanne, so ist es am wärmsten und cremigsten!