01 -
Zuerst schneide ich das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke, so etwa 2-3 cm groß. Dann kommt der wichtige Part: Salzen und Pfeffern! Ich reibe die Gewürze richtig schön ein. In einer großen Pfanne erhitze ich das Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze. Wenn es schön heiß ist, gebe ich das Hähnchen dazu und brate es goldbraun an. Das dauert so 5-7 Minuten. Ich achte darauf, dass es nicht zu voll in der Pfanne ist, sonst kocht es nur. Manchmal muss ich das in zwei Portionen machen. Wenn es schön Farbe hat, nehme ich es aus der Pfanne und stelle es kurz beiseite. Der Duft allein ist schon vielversprechend!
02 -
In derselben Pfanne, ohne sie zu reinigen (die Röstaromen sind Gold wert!), gebe ich bei Bedarf noch einen Schuss Olivenöl dazu. Dann kommen die gewürfelten Zwiebeln rein und werden glasig gedünstet, das dauert so 3-4 Minuten. Ich liebe den Geruch von schmorenden Zwiebeln! Danach drücke ich den Knoblauch direkt in die Pfanne und lasse ihn etwa eine Minute mitbraten, bis er duftet. Aber Vorsicht, er soll nicht braun werden, sonst wird er bitter! Dann kommen die Paprikawürfel und die Zucchinischeiben dazu. Ich lasse alles etwa 5 Minuten braten, bis das Gemüse leicht weicher wird, aber immer noch Biss hat.
03 -
Jetzt gieße ich die gehackten Tomaten und die Gemüsebrühe in die Pfanne. Ich rühre den getrockneten Oregano ein und schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt! Dann gebe ich das angebratene Hähnchen wieder zurück in die Pfanne. Ich lasse die Hirtenpfanne Mykonos bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 15-20 Minuten köcheln. Manchmal hebe ich den Deckel kurz an, um zu sehen, ob das Hähnchen gar ist und die Soße schön eindickt. Es soll alles schön durchziehen.
04 -
Kurz bevor die Garzeit um ist, gebe ich die entsteinten schwarzen Oliven dazu. Die müssen nicht lange mitkochen, nur warm werden. Dann kommt der beste Teil: Ich zerbrösle den Feta direkt über die heiße Hirtenpfanne Mykonos. Das sieht nicht nur toll aus, sondern der Feta schmilzt leicht an und wird herrlich cremig. Hier ist wichtig, dass der Feta nicht mehr ewig mitkocht, sonst verliert er seine Struktur und wird ölig. Das ist mir einmal passiert, und das war echt schade um den leckeren Käse!
05 -
Ich schmecke die Hirtenpfanne Mykonos noch einmal ab und korrigiere bei Bedarf die Würze. Manchmal braucht sie noch einen kleinen Spritzer Zitrone, das bringt die Aromen oft noch mal so richtig zum Leuchten. Dann nehme ich die Pfanne vom Herd. Jetzt nur noch die frische Petersilie grob hacken und großzügig über das Gericht streuen. Das gibt nicht nur einen schönen Farbtupfer, sondern auch eine tolle frische Note. Es duftet einfach himmlisch!
06 -
Und da ist sie, meine geliebte Hirtenpfanne Mykonos! Ich serviere sie direkt aus der Pfanne. Dazu passt wunderbar ein frischer Bauernsalat oder einfach nur ein knuspriges Stück Brot, um die leckere Soße aufzutunken. Es ist ein Gericht, das nach Sommer, Sonne und Urlaub schmeckt und mich jedes Mal sofort nach Griechenland versetzt. Ich liebe es, wie die verschiedenen Texturen – das zarte Hähnchen, das knackige Gemüse, der cremige Feta – zusammenkommen. Ein echter Genuss!