01 -
Zuerst schneide ich die Hähnchenbrust in mundgerechte Streifen, so etwa 1-2 cm dick. Das ist total wichtig, damit sie später gleichmäßig garen. Dann rühre ich die Marinade an: Sojasauce, Limettensaft, geriebener Ingwer, gepresster Knoblauch, brauner Zucker, Currypulver und Chiliflocken. Ich liebe es, wie dieser würzige Geruch meine Küche erfüllt, das ist schon die halbe Miete! Das Hähnchen kommt dann in die Marinade und muss mindestens 30 Minuten, besser noch ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen. Ich hab es schon mal nur 15 Minuten ziehen lassen, ging auch, aber der Geschmack war nicht so intensiv, ehrlich gesagt.
02 -
Während das Hähnchen mariniert, kümmere ich mich um die Erdnuss-Sauce. In einem kleinen Topf erhitze ich die Kokosmilch bei mittlerer Hitze. Dann kommt die Erdnussbutter dazu und wird unter ständigem Rühren geschmolzen. Das ist der Moment, wo ich immer Angst hab, dass es anbrennt, also rühre ich wie verrückt! Dann kommen noch etwas Sojasauce, Limettensaft, Ingwer, Knoblauch und brauner Zucker dazu. Alles gut verrühren, bis es eine schöne, cremige Konsistenz hat. Wenn sie zu dick ist, einfach noch etwas Kokosmilch oder Wasser dazugeben. Ich hab mal zu viel Wasser reingetan, oops, da war sie fast schon Suppe!
03 -
Wenn das Hähnchen gut mariniert ist, fädel ich die Streifen auf die gewässerten Holzspieße. Ich versuche, sie so wellenförmig wie möglich aufzustecken, das sieht schöner aus und sie garen besser. Manchmal bricht mir dabei ein Spieß ab, aber das gehört zum Küchenchaos dazu, oder? Ich achte darauf, dass die Stücke nicht zu eng beieinander liegen, damit die Hitze überall hinkommt. Das ist übrigens auch ein guter Tipp, wenn du nicht willst, dass sie innen roh bleiben.
04 -
Jetzt kommt der beste Teil! Ich heize meinen Grill vor oder eine Grillpfanne auf mittlerer bis hoher Hitze. Die Spieße werden dann von allen Seiten goldbraun gegrillt oder gebraten, das dauert pro Seite etwa 3-4 Minuten, je nach Dicke des Hähnchens. Ich liebe es, wenn sie diese schönen Grillstreifen bekommen und der Duft von gegrilltem Hähnchen und Erdnuss-Marinade durch die Küche zieht. Manchmal werden sie mir ein bisschen zu dunkel, aber solange sie nicht verbrannt sind, ist das kein Problem, das ist doch der Charme des Selbermachens!
05 -
Sobald die Saté-Spieße fertig sind, nehme ich sie vom Grill und lasse sie kurz ruhen. Das ist wichtig, damit das Fleisch schön saftig bleibt. Dann richte ich sie auf einer Platte an, gieße großzügig die cremige Erdnuss-Sauce darüber und bestreue alles mit frischem Koriander und gehackten Erdnüssen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern gibt auch noch mal extra Geschmack und Textur. Ehrlich, das ist ein Anblick, der mein Herz jedes Mal höherschlagen lässt!
06 -
Nichts mehr zu tun, außer sich hinzusetzen und diese köstlichen Saté-Spieße mit Erdnuss-Sauce zu genießen! Das zarte Hähnchen, die würzige Marinade und die unglaublich cremige Erdnuss-Sauce – das ist einfach eine Geschmacksexplosion. Ich finde, das ist das perfekte Gericht, um den Alltag zu vergessen und sich einfach mal verwöhnen zu lassen. Und glaub mir, jeder Bissen ist es wert!